Die Geschichte des Meininger Hofs

Keine andere Landschaft in Deutschland umschlo� in der Vergangenheit so viele Kleinstaaten wie das Th�ringer Gebiet.

Das St�dtchen Kranichfeld an der Ilm geh�rte bis 1911 zu fast gleichen Teilen zu Sachsen-Meiningen und zu Sachsen-Weimar, die Grenze verlief zwischen den H�usern, St�llen und Scheunen hindurch, somit konnte es geschehen, dass die Steuern f�r das Haus in Weimar, f�r Hof und Stallungen jedoch in Meiningen zu entrichten waren. Dieser kuriose Grenzverlauf brachte mit sich, dass ein und dieselbe Familie zwar im Meininger Staat die Mahlzeiten einnahm, jedoch im Staate Weimar zu Bett ging, je nachdem wo sich im eigenem Anwesen die K�che oder das Schlafzimmer befanden. F�r manche Wirtshausbesucher war diese Grenzverwirrung jedoch von Nutzen, konnten sie doch, wenn im weimarschen Teil Polizeistunde geboten wurde, im meiningschen Teil weiterzechen oder umgekehrt.


Das Hotel Meininger Hof gibt es seit ca. 1860, als die Regierung des Herzogtums Sachsen-Meiningen die Konzession zur Restauration erteilte.

Anno 1893 besuchte der in Kranichfeld geborene Dichter Rudolf Baumbach nach langer Abwesenheit seine Geburtsstadt und wurde vom S�gewerksbesitzer Emil Sch�nau zum Fr�hst�ck in den Meininger Hof, zu Mutter Starkloff, eingeladen.

Im Jahr 1899 wurde durch den in die Geschichte eingegangenen �Gro�en Brande� ein Gro�teil der Bauwerke inmitten Kranichfelds zerst�rt, so wurde auch der Meininger Hof ein Opfer der Flammen.
Das einzige �berbleibsel war ein gro�er Schl�sselbund des Hauses, heute leider auch verschwunden.
Der Wiederaufbau erfolgte bis zum Jahre 1901.


Der Meininger Hof, in dem auch an bestimmten Tagen jeden Monats vom Finanzamt Weimar und dem Amtsgericht Blankenhain sogenannte Amtstage abgehalten wurden, war in der nachfolgenden Zeit von 1920 bis 1930 in verschiedenen Wanderf�hrern wegen seiner Restauration und K�che gew�rdigt.


Im ab vermutlich 1952 beginnenden Zeitraum wurden durch die damaligen Besitzer vermehrt FDGB-Urlauber des damaligen staatlichen Feriendienstes beherbergt, bestehende Preisanordnungen f�r die Abgabe von Speisen, Getr�nken und �bernachtungen machte jedoch eine Unterhaltung des Hauses unm�glich, so �bernahm 1976 der damalige FDGB-Feriendienst den Meininger Hof und machte diesen zum zentralen Leitungssitz f�r die Au�enobjekte Niederburg, G�ldener Zopf in Blankenhain und Rastenberg.

1991 wurde der Meininger Hof erneut von der Treuhand als Familienbesitz privatisiert, die seit Jahren vernachl�ssigten Geb�ude durch erhebliche Investitionen modernisiert, so dass das jetzige Hotel Meininger Hof seinen G�sten in modernen Zimmern (Du/WC/teilweise Farb-TV und Telefon) eine zeitgem��e Gastlichkeit anbieten kann.

Der Meininger Hof ist bekannt f�r seine hervorragende Leistung aus K�che und Keller, wie unser Alt-Bundespr�sident Herr Walther Scheel, der als Gast und Schirmherr des F�rdervereins Baumbachhaus eV. im Jahr 1991 in Kranichfeld verweilte und zusammen mit vielen Pers�nlichkeiten der Stadt im Meininger Hof bewirtet wurde, lobend w�rdigte.

Im November 2008 hatte der Meininger Hof zum ersten Mal die Ehre, einen 100. Geburtstag ausrichten zu d�rfen - und wir finden, das ist eine Erw�hnung in der Chronik wert.

Genie�en Sie Kranichfeld mit seinen zahlreichen Wanderzielen in n�herer und weiterer Umgebung, zu denen Sie abwechslungsreiche und mit Ruheb�nken versehene Spazierwege f�hren, lassen Sie Ihren Urlaub zu einem Kurzweil in angenehmer Sommerfrische oder sch�nem Herbst und Jahresausklang werden.

Lassen Sie uns, das Hotel Meininger Hof, Ausgangspunkt Ihrer Aktivit�ten sein, und wir werden Sie in behaglicher Atmosph�re, bei entsprechendem Ambiente, mit all unseren Leistungen aus K�che, Keller und Hotelgastlichkeit �berzeugen, damit Ihr Aufenthalt zu einem unvergessenen Ereignis wird.

Wir danken f�r Ihren Besuch!

Ihre Familie Janka